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GEMA-Kulturförderung: Christopher Annen hält die Reform für "schon lange überfällig"

Im Vorfeld der vom 5. bis 7. Mai in Berlin anstehenden Mitgliederversammlung der GEMA gewinnt die Diskussion um den Antrag zur Neuausrichtung der Kulturförderung weiter an Fahrt. Auf Nachfrage von MusikWoche ordnet Christopher Annen das Reformvorhaben ein.

Knut Schlinger30.04.2026 11:42
GEMA-Kulturförderung: Christopher Annen hält die Reform für „schon lange überfällig“
Meint, dass die "überholte Einteilung in E- und U-Musik" der "heterogenen Musikszene heutzutage nicht mehr gerecht" wird: Christopher Annen. Foto: F.J.R. Raclet

2025 hatte ein viel diskutierter Vorstoß zum Thema Kulturförderung die notwendige Zweidrittelmehrheit verfehlt, 2026 geht die GEMA das Thema nun noch einmal an. So steht im Rahmen der vom 5. bis 7. Mai in Berlin anstehenden Mitgliederversammlung der Verwertungsgesellschaft erneut ein Antrag zur Neuausrichtung der Kulturförderung auf der Tagesordnung. Bereits zu Beginn des Jahres warb GEMA-Vorstandsmitglied Georg Oeller für die überarbeitete Version, die die Förderung künftig "breiter" gestalten soll.

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