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Börse reagiert kühl auf Pläne von Universal Music

Bei der Präsentation der Bilanz fürs erste Quartal 2026 offenbarte das Spitzenmanagement der Universal Music Group um Chairman & CEO Sir Lucian Grainge unter anderem die Absicht, das laufende Programm zum Rückkauf eigener Aktien aufzudoppeln. An der Börse stieß das auf nur wenig Gegenliebe.

Knut Schlinger30.04.2026 15:02
Lucian Grainge sieht Chancen und Möglichkeiten für KI
Sorgte mit den Plänen für den weiteren Rückkauf eigener Aktien und dem Verkauf von Spotify-Anteilen bei den Börsianern nur für wenig Euphorie: Sir Lucian Grainge, Chairman & CEO der Universal Music Group. Foto: Universal Music

Am 29. April 2026 gingen die Aktien der Universal Music Group (UMG) mit einem Schlusskurs von 19,38 Euro aus dem Handel an der Euronext in Amsterdam. Am Morgen des 30. April lag der Preis zu Handelsbeginn dann bei 18,92 Euro, und somit rund 2,3 Prozent darunter. Im Laufe des Tages gaben die Papiere zwischenzeitlich um bis zu 7,7 Prozent auf einen Tiefstwert von 17,89 Euro nach. Gegen 17.00 Uhr, rund eine Stunde vor Handelssschluss, rangierten die Aktien bei einem Preis von gut 18 Euro und somit rund sieben Prozent unter dem Vortageskurs.

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