Initiative Urheberrecht fordert Rückbesinnung auf "kreative Köpfe" Europas
Den 23. April verankerte die UNESCO einst als Welttag des Buches und des Urheberrechts im Kalender. Die Initiative Urheberrecht nutzt diesen Tag, um angesichts von millionenschweren Lobbyausgaben der Digitalkonzerne unter anderem die Risiken der KI-Entwicklung für Kreativschaffende in den Fokus zu rücken.
"Die Europäische Kommission hat mit dem sogenannten Voss-Initiativbericht den Auftrag der Parlamentarier:innen erhalten, bei der Regulierung von generativer Künstlicher Intelligenz unseren Branchen verstärkt die nötige Aufmerksamkeit zu widmen. Unter anderem müssen endlich Lizenzmärkte geschaffen werden", erinnert Katharina Uppenbrink als Geschäftsführerin der Initiative Urheberrecht (IU) an das Votum der Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die im März mit klarer Mehrheit eine Reihe von Empfehlungen zum Schutz urheberrechtlich geschützter Werke verabschiedeten. Den entsprechenden Bericht dazu hatte zuvor der zuständige Berichterstatter Axel Voss eingebracht, der unterm Strich eine faire Balance zwischen Leistungen im Tech- und im Kreativbereich herbeiführen will.
