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Universal Music & Downtown: WIN beklagt Gefahren für Indies weltweit

Angesichts der anstehenden EU-Entscheidung zur geplanten Downtown-Übernahme durch Universal Music wollen die Indie-Verbände offenbar noch einmal ihre Sicht der Dinge zu Gehör bringen. Dazu wendet sich nun der internationale WIN-Dachverband mit einem offenen Brief direkt an Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis.

Knut Schlinger16.01.2026 11:06
Universal Music & Downtown: WIN beklagt Gefahren für Indies weltweit
Sieht viele unabhängige Musikunternehmen durch mögliche Auswirkungen einer Downtown-Übernahme durch Universal Music "massiv gefährdet": WIN-CEO Noemí Planas. Foto: Jacobo Medrano

Beim Worldwide Independent Network (WIN) sieht man Europa als einen "Leuchtturm des fairen Wettbewerbs". So zumindest heißt es in einem offenen Brief, den der Dachverband der unabhängigen Musikwirtschaft zwar noch am 15. Januar 2026 veröffentlichte, nach mitteleuropäischer Zeit indes doch schon eher nach Feierabend. In dem Schreiben adressiert das WIN-Team um CEO Noemí Planas, den Vorsitzenden Mark Kitcatt (Spanien) sowie die Vizes Cecilia Crespo (Argentinien) und Marty Ro (Südkorea) den lettische Wirtschaftskommissar der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis. Sie springen damit dem europäischen Impala-Verband zur Seite, der sich gerade erst zum Auftakt des niederländischen Branchentreffs Eurosonic Noorderslag (ESNS) noch einmal gegen die Downtown-Übernahme durch Universal Music positionierte.

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