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RIAA zeigt sich entsetzt vom Cox-Urteil des Supreme Courts

Schon seit 2018 gehen die Musikmajors in den USA gegen Cox Communications vor. Zwischenzeitlich drohte dem Onlinezugangsanbieter eine Milliardenstrafe. Doch nun hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten anders entschieden. Beim RIAA-Branchenverband kritisiert Mitch Glazier das Urteil.

Knut Schlinger26.03.2026 13:28
RIAA zeigt sich entsetzt vom Cox-Urteil des Supreme Courts
Fordert, dass das Urheberrecht Kreativschaffende und den Lizenzmarkt vor schädlichen Auswirkungen von Urheberrechtsverletzungen schützen müsse: Mitch Glazier, Chairmn & CEO des US-Branchenverbands RIAA. Foto: RIAA

"Wir sind enttäuscht über die Entscheidung des Gerichts, das Urteil einer Jury aufzuheben, die Cox Communications wegen Beihilfe zu massenhaften Urheberrechtsverletzungen verurteilt hatte", gab Mitch Glazier als Chairman und CEO des US-amerikanischen Branchenverbands RIAA in einer ersten Reaktion auf den kurz zuvor vorgelegten Spruch des U.S. Supreme Courts zu Protokoll. Der Jury seien zuvor "erdrückende Beweise" dafür vorgelegt worden, dass der Onlinezugangsanbieter den Diebstahl urheberrechtlich geschützter Werke "wissentlich ermöglicht" habe.

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