Public Propaganda senkt die Preise um die Hälfte
Zum Januar senkt DJ Propaganda, eine Tochterfirma der Hamburger Firmengruppe Public Propaganda, ihre Honorare für Club-Promotion um 50 Prozent.
Zum Januar senkt DJ Propaganda, eine Tochterfirma der Hamburger Firmengruppe Public Propaganda, ihre Honorare für Club-Promotion um 50 Prozent. "Das ganze Jammern nützt nichts, es muss gehandelt werden", proklamieren Oliver Wegener-Pavenstedt, Managing Director Public Propaganda und Rainer Weichhold, Head of DJ-Propaganda. So kosten Aufträge für Clubpromotion an den so genannten "Special Pool" ab dem 1. Januar nur noch 500 statt 1000 Euro und der Preis für den "Full Service Pool" sinkt von 1500 Euro auf 750 Euro. Damit will das Unternehmen "einen Dance-Markt in Deutschland erhalten", wie Wegener-Pavenstedt erklärt: "Es geht um die substantielle wirtschaftliche Erholung dieses Marktes und darum, seine innovativen und qualitativen Kräfte zu stärken." Denn nach Einschätzung von Public Propaganda sei die "alte Dance-Bewegung der 90er tot", weswegen es an der Zeit sei, den Markt mit "neuen Talenten und Sounds wieder aufzubauen". Die Reaktion von Viva, "Großraum-Dance" aus dem Programm zu nehmen, sehen Wegener-Pavenstedt und Weichhold als "logische Reaktion auf den massiven Anstieg marketingmotivierter Releases ohne Bezug zur Zielgruppe und den Cover-Overkill der letzten zwei Jahre". Die ersten Reaktionen von Major- wie Indie-Firmen seien durchgehend positiv, erklärt Weichhold gegenüber musikwoche, lediglich einige Mitbewerber hätten rechtliche Schritte angekündigt, ergänzt Wegener-Pavenstedt.
