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Pro Musik kritisiert Spotifys "politischen Fahrplan"

Pro Musik, der Verband der freien Musikschaffenden, hat in einer Stellungnahme den kürzlich veröffentlichten "politischen Fahrplan" von Spotify kritisiert. Der Vorwurf? Der schwedische Dienst würde strukturelle Probleme des Streamings auf andere Akteure abwälzen, statt eigene Verantwortung zu übernehmen.

Lisa Nehrkorn11.03.2026 12:08
Pro Musik kritisiert Spotifys politischen Fahrplan
Findet, "Spotify zieht sich aus der Verantwortung": Christopher Annen (Vorstandvorsitzender Pro Musik). Foto: F.J.R. Raclet

In der "Roadmap" positionierte sich Spotify gegen gesetzgeberische Eingriffe: Neue Steuern würden dem abofinanzierten Modell schaden, nationale Quotenziele die Verbraucherwahlfreiheit einschränken. Für bessere Tantiemen seien laut dem Streaminganbieter vor allem Labels und Vertriebe mit verlässlicheren Metadaten gefordert, Verwertungsgesellschaften müssten mehr Transparenz liefern.

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