Penguin Random House zieht mit dem "Kleinen Drachen Kokosnuss" gegen OpenAI vor Gericht
Die GEMA hat es vorgemacht, nun legt Penguin Random House nach: Die Verlagsgruppe aus dem Bertelsmann-Konzern reichte beim Landgericht München Klage gegen die irische Niederlassung von OpenAI als Anbieterin von ChatGPT ein. Es geht um Urheberrechtsverletzungen rund um die Figur des "Kleinen Drachen Kokosnuss".
"Als Verlage hat der Schutz geistigen Eigentums für uns höchste Priorität – insbesondere für die Werke unserer Autor:innen und Kreativen", teilte Penguin Random House am 31. März 2026 unter anderem über einen Beitrag bei LinkedIn mit. "Wir haben festgestellt, dass ChatGPT bereits auf einfache Prompts Inhalte aus urheberrechtlich geschützten Werken unseres Autors und Illustrators Ingo Siegner in erkennbarer Form wiedergibt", ergänzte man dort: "Wir sehen deshalb die Urheberrechte von Ingo Siegner an den Inhalten seiner Buchreihe 'Der kleine Drache Kokosnuss' verletzt und haben Klage gegen OpenAI eingereicht."
