Musikverbände machen sich für mehr Musik im EU-Förderprogramm stark
Mehr als 20 Musikverbände fordern von der EU in einem gemeinsamen Positionspapier einen branchenspezifischen Ansatz zur Förderung des musikalischen Ökosystems in ganz Europa. Mit an Bord ist eine breite Koalition, die von Indies und Musikverlagen über Autor:innen und Songwriter bis zu den EMMA-Manager:innen und dem Bereich Music-Tech reicht.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Musiksektors in Europa sei unbestreitbar, argumentieren 23 Organisationen aus zahlreichen Teilbereichen der Musikwirtschaft in einer am 9. Februar 2026 gemeinsam verbreiteten Stellungnahme: So trage die Musik 81,9 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt der 27 EU-Nationen und des Vereinigten Königreichs bei, biete mehr als 1,3 Millionen Menschen in der EU direkte Beschäftigung und generiere Exporterlöse in Höhe von 9,7 Milliarden Euro, wie es mit Verweis auf eine allerdings schon 2020 von Oxford Economics verfasste Studie heißt.
