Mit einem Marktanteil von 20,3 Prozent und insgesamt 4,33 Mio. Zuschauern lag der „Silvesterstadl“ vor André Rieu im ZDF, Stefan Raab bei ProSieben und diversen Charts-Shows. Im Vergleich mit dem Vorjahr, als 4,32 Mio. einen Marktanteil von 20,0 Prozent bedeuteten, erreichte Moik in diesem Jahr jedoch nur geringfügig mehr Zuschauer.
In der fünfstündigen Live-Sendung, in der unter anderem DJ Ötzi, Semino Rossi und Jazz Gitti auftraten, verabschiedete sich der langjährige „Musikantenstadl“-Moderator Karl Moik von seinen Zuschauern. Die Gäste in der Sendung und zahlreiche Künstler in Einspielungen bedankten sich bei Moik für seine Unterstützung und sein Engagement.
Die live aus Klagenfurt übertragene Show, eine Gemeinschaftsproduktion von ARD und ORF, konnte sich damit gegen die Mitbewerber auf den anderen Sendern durchsetzen. 3,19 Mio. (14,3 Prozent) verfolgten die gleichzeitig auf dem ZDF ausgestrahlten „Champagnermelodien“ von André Rieu; das von Dieter Thomas Heck präsentierte „Große Silvester-Hit-Festival“ wollten im Anschluss 2,38 Mio. sehen. Und auch der erste Teil der langen „ZDF Kultnacht“ mit Disco-Musik aus dem ZDF-Archiv kam noch auf 1,65 Mio. (14,1 Prozent).
Für das „tv total Silvesterspecial“ entschieden sich 1,21 Mio. Zuschauer (5,4 Prozent). Und auch die beiden Charts-Shows hatten gegen Moik keine Chance. 2,65 Mio. schalteten die „Ultimative Chart-Show“ auf RTL ein, 1,38 Mio. die „Hit Giganten“ auf Sat.1.
Wie die Nachrichtenagentur „APA“ am heutigen 2. Januar meldet, habe Moik im Anschluss an die Sendung einen leichten Schlaganfall erlitten. Er sei nach der fünfstündigen Show zusammengebrochen und auf die Intensivstation des Klagenfurter Landeskrankenhauses gebracht worden. Der Schlaganfall sei indes nicht lebensgefährlich. Eine offizielle Bestätigung für die Diagnose gab es bislang nicht. „Herr Moik möchte keinerlei Auskünfte über seinen Gesundheitszustand geben beziehungsweise geben lassen“, teilten die behandelnden Ärzte mit. Es gehe ihm jedoch „den Umständen entsprechend gut“.






