Listen To Berlin geht 2026 in gewohnter Aufstellung in die nächste Runde. Die Berlin Music Commission setzt erneut eine Compilation, verschiedene Live-Aktivitäten, eine Award-Gala sowie eine Youth-Konferenz mit angeschlossenem Festival um. Für das komplette Programm nimmt die Berlin Music Commission vom 18. März bis 28. April online Bewerbungen von Künstler:innen und Bands entgegen.
Bewerbungen sind für Acts ab 22 Jahren möglich, jüngere Musiker:innen können sich für das Youth-Programm bewerben. Der mögliche Compilation-Song darf nicht vor dem 1. April 2025 veröffentlicht worden sein, kann allerdings aus allen Genres der populären Musik stammen. Um bei Listen To Berlin: Live aufzutreten, wird ein 20- bis 50-minütiges Set mit Eigenkompositionen erwartet. Für das Youth-Programm können sich alle aufstrebenden Berliner Musiker:innen bewerben, die zwischen 14 und 21 Jahre alt sind.
In der Hauptstadt startet das Projekt offiziell mit einem Kick-off-Event in der 260° Rooftop Bar am 17. März, also einen Tag vor Beginn der Bewerbungsphase. Die Veranstaltung wird vom Hallenbetreiber AEG sowie von „FluxFM“ als Medienpartner unterstützt. Für das musikalische Programm des Abends sorgen Paul Sies und DJ Pam Bam.
Im Laufe des Jahres organisiert die Berlin Music Commission zudem weitere Höhepunkte wie die Fête de la Musique am Holzmarkt, das Record Release Event am 7. September und den Höhepunkt, die Listen To Berlin Awards, am 3. November.
„In einer Zeit, in der alles viral gehen soll, setzen wir auf nachhaltige Entwicklung. Listen To Berlin ist kein Algorithmus, sondern ein Resonanzraum“, weiß Olaf Kretschmar, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer Berlin Music Commission. „Seit 19 Ausgaben schaffen wir eine Entwicklungskette, die Künstler:innen nicht nur sichtbar, sondern auch handlungsfähig macht. Compilation, Live, Awards und Youth greifen dabei ineinander und bilden eine Entwicklungskette – vom ersten Release über Bühnenpraxis bis hin zu künstlerischer und unternehmerischer Eigenständigkeit.“
Gerade in der Zeit sich „rasant verändernder Märkte, Medienlogiken, Erlösmodelle und KI-generierten Mainstream“, so Kretschmar weiter, setze man auf nachhaltige Entwicklung und künstlerische Substanz. „Dass Acts wie Moderat, Bonaparte, Kat Frankie, Dota oder Sorvina hier früh sichtbar wurden, zeigt: Diese Förderlogik funktioniert – weil sie Persönlichkeiten ernst nimmt und Perspektiven schafft“, so der Geschäftsführer abschließend.







