Die im Joint Venture von GEMA, STIM und PRS for Music geführte Lizenzplattform International Copyright Enterprise (ICE) meldet einen neuen Meilenstein: Seit dem Start im Frühjahr 2016 schütte man inzwischen eine Summe von drei Milliarden Euro an Lizenzeinnahmen aus dem Onlinegeschäft an Rechteinhaber beziehungsweise deren Partner bei Verwertungsgesellschaften und Musikverlagen aus, wie das Unternehmen in einem Videoclip als Rückblick aufs Jahr 2022 auf seinen Onlineseiten sowie über einen Linkedin-Beitrag verkündet.
Die erste ICE-Ausschüttung fand im März 2016 statt, die Marke von einer Milliarde Euro an Lizenzgeldern hatte ICE dann im Hochsommer 2019 und somit innerhalb von dreieinhalb Jahren erreicht. Noch einmal gut drei Jahre später hat sich diese Summe nunmehr bis Ende 2022 bereits verdreifacht.
Man habe Gelder aus 239 Nationen eingesammelt und verwalte inzwischen mehr als 48 Millionen Werke in den Datenbanken , heißt es aus dem Hause ICE, wo man zudem auf Auszahlungen an bislang mehr als 49.710 Musikverlage und 466.277 Autor:innen verweist.
Zuletzt hatte sich noch kurz vor dem Jahreswechsel Spotify offenbar auf einen neuen Vertrag mit der ICE-Lizenzplattform geeinigt.




