Anzeige
Recorded & Publishing

Frank Briegmann sieht noch "Luft nach oben" im Musikmarkt

Angesichts der für Video- oder Sport-Abos aufgerufenen Gelder sieht Frank Briegmann noch Potenzial für preisliche Schritte bei Audiostreamingdiensten. Das bestätigte der Universal-Music-Spitzenmanager im Gespräch mit der "FAZ". Aber auch KI-Fragen und das Downtown-Thema kamen zur Sprache.

Knut Schlinger13.01.2026 09:52
Frank Briegmann sieht noch "Luft nach oben" im Musikmarkt
Zeigt sich in Hinblick auf die bei Universal Music geplante Übernahme von Downtown zuversichtlich: Frank Briegmann. Foto: Universal Music

"Wir bleiben zuversichtlich, dass der deutsche Musikmarkt weiterhin Wachstumspotential hat", sagte Frank Briegmann als Chairman & CEO Universal Music Central Europe & Deutsche Grammophone im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Hierzulande sei noch keine Sättigung bei Streamingabonnements abzusehen. Auch höhere Preise hält Briegmann für möglich: "Letztendlich liegt die Preisgestaltung für den Konsumenten in den Händen der Plattformen, nicht in unseren, auch wenn wir unsere Großhandelspreise in Verhandlungen mit den Plattformen festlegen", erklärte er dem Blatt. "Unsere Marktforschungen zeigen, dass beim Preis für Musik angesichts des starken Wertversprechens von Musik-Abonnementdiensten prinzipiell noch Luft nach oben ist." Videoplattformen oder TV-Abos mit Sportbezug seien hier "längst auf einem ganz anderen Level".

Anzeige