EP-Ausschuss nimmt Initiativbericht von Axel Voss an, GEMA, GESAC und ECSA applaudieren
In der Diskussion ums Thema KI und Urheberrecht kann der der EU-Abgeordnete Axel Voss einen Etappenerfolg melden: Der Rechtsausschuss des Europaparlaments stimmte am 28. Januar 2026 dem von Voss vorgelegten Initiativbericht zu. Das Papier fordert unter anderem Transparenz beim Einsatz geschützter Werke fürs KI-Training und eine faire Vergütung. Nun ist das Parlament am Zug.
"Generative KI darf nicht außerhalb rechtsstaatlicher Prinzipien agieren", unterstrich Axel Voss als zuständiger Berichterstatter im Anschluss an die Sitzung des Rechtsausschusses vom 28. Januar 2026: Würden urheberrechtlich geschützte Werke zum Trainieren von KI-Systemen verwendet, hätten Urheber:innen "Anspruch auf Transparenz, Rechtssicherheit und angemessene Vergütung", ergänzte der Europaparlamentarier: "Innovation darf nicht auf Kosten des Urheberrechts gehen; beides kann und muss nebeneinander bestehen." Laut Voss seien "klare und durchsetzbare Regeln" entscheidende Faktoren für eine technologische Souveränität Europas. Sein Fazit: "Unser Ziel ist es, Innovationen zu fördern und gleichzeitig die Grundprinzipien des geistigen Eigentums zu schützen."
