Im Ranking der weltgrößten Musikmärkte kam es 2025 zu einer Verschiebung: Laut dem jüngsten „Global Music Report“ des IFPI-Dachverbands verdrängte China dank starker Zuwächse Deutschland vom vierten Platz. Beim BVMI ordnet der Vorstandsvorsitzende Florian Drücke die Entwicklung ein.
Doppelter Platztausch: In den Top 10 der nach Umsätzen mit Recorded Music größten Musikmärkte schiebt sich China an Deutschland vorbei auf Platz vier, Brasilien zieht vorbei an Kanada auf Rang acht.Grafik: IFPI, "Global Music Report 2026", Screenshot
"Der Markt in Deutschland ist sehr solide gewachsen, wie wir kürzlich bereits gemeldet haben", lässt Florian Drücke als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) auf Nachfrage von MusikWoche wissen. Tatsächlich hatte der Branchenverband bereits im Februar für den deutschen Musikmarkt im Jahr 2025 ein Umsatzplus in Höhe von 2,3 Prozent melden können.
"Der Markt in Deutschland ist sehr solide gewachsen, wie wir kürzlich bereits gemeldet haben", lässt Florian Drücke als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) auf Nachfrage von MusikWoche wissen. Tatsächlich hatte der Branchenverband bereits im Februar für den deutschen Musikmarkt im Jahr 2025 ein Umsatzplus in Höhe von 2,3 Prozent melden können.