Ein seltenes Konzerterlebnis präsentiert Wizard Promotions Anfang Mai. Dann gastiert Rickie Lee Jones erstmals seit 2003 wieder auf deutschen Bühnen. Die amerikanische Sängerin und Songschreiberin tritt am 2. Mai in der Hamburger Fabrik und am Abend darauf in der Passionskirche in Berlin auf. Dabei wird sie von einer fünfköpfigen Band mit den Gitarristen Peter Atanasoff und Sal Bernardi, Joey Maramba am Bass, Drummer Pete McNeil und Lee Cantelon (Backgroundgesang, Percussion) begleitet.
Cantelon, auch bekannt als Maler, Fotograf und Buchautor, war gewissermaßen der Initiator von Jones‘ aktuellem Album, „The Sermon On Exposition Boulevard“ (Blue Rose / Soulfood). Für die Vertonung seines Buchs „The Words“, einer zeitgemäßen Aufarbeitung der Lehren und Thesen Jesu Christi, sollte sie einen Beitrag beisteuern – und machte dann ein ganzes Album, das sich ganz unmissionarisch mit Leidenschaft und Sinnlichkeit diesem Thema widmet. Mit dem für ihre Verhältnisse ungewohnt rockigen Werk, das indes genauso ihre Jazz-Affinität sowie Einflüsse aus Folk, Soul, Country und Pop integriert, enterte sie in diesem Jahr auf Rang 70 erstmals die deutschen Longplay-Charts.
Das Material des hoch gelobten Albums steht im Mittelpunkt der Konzerte, in denen sicherlich auch alte Klassiker wie „Coolsville“ oder „Chuck E’s In Love“ zum Zuge kommen werden – Blaupausen für Künstlerinnen wie Norah Jones, Ani DiFranco, Joanna Newsom oder Tori Amos, in deren Schaffen sich der Einfluss von Rickie Lee Jones widerspiegelt.
Termine 2.5. Hamburg, Fabrik
3.5. Berlin, Passionskirche



