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Musik

Hot Action Cop

03.10.2003 10:00

München (ns) - Mit ihrem gleichnamigen Debütalbum landete die zum Quintett angewachsene Band Hot Action Cop letzte Woche auf Platz 88 der deutschen Longplay-Charts. Die Band aus Nashville schafft es auf "Hot Action Cop" mühelos, HipHop-, Metal- und Funk-Elemente zu verschmelzen, ohne dabei altbekannte Crossover-Klischees zu bedienen. Beim Besuch der musikwoche-Redaktion erzählten (v.l.n.r.) Keyboarder Daniel Feese, Sänger Rob Werthner, Gitarrist Tim Flaherty, Schlagzeuger Kory Knipp und Bassist Luis Espaillat nicht nur Details über die Entstehung des Bandnamens, sondern berichteten auch ausführlich über ihre Tourerlebnisse in den USA. Dass die Gruppe wegen ihres Namens und der recht ungewöhnlichen Optik ihres Albumcovers nicht überall mit offenen Armen empfangen wird, überrascht die fünf Musiker nicht. "Wir sind uns durchaus bewusst", so Sänger Rob Werthner, "dass sich nicht alle mit unserem Image anfreunden können. Aber wenn wir einmal live loslegen, dann sind die Leute meist schnell von uns überzeugt." In der Tat klingt die Band auf der Platte sehr aggressiv. "Ich liebe die Energie von Punkrock. In gewisser Weise sind sich HipHop und Punk in diesem Punkt sehr ähnlich." Kein Wunder also, dass Hot Action Cop auch in Deutschland bereits nach kurzer Zeit auf eine beachtliche Fangemeinde zählen können.

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