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Kölner Konzertszene führt Club Euro ein

Im Rahmen der c/o pop gab die Kölner Klubkomm den Startschuss für den Club Euro. Angesichts steigender Kosten und knapper Margen wollen die Veranstaltenden mit diesem regionalen Soli-Modell ein Instrument schaffen, um die kulturelle Infrastruktur der Musikspielstätten zu stabilisieren.

Knut Schlinger16.04.2026 14:52
Kölner Konzertszene führt Club Euro ein
Regionales Solidaritätsmodell: die Kölner Klubkomm gab am ersten Tag des c/o-pop-Branchentreffs den Start des Projekts Club Euro bekannt. Grafik: Klubkomm

"Mit dem Club Euro zeigen wir, was unsere Szene mit Solidarität und aus eigener Kraft leisten kann: Einen großen Beitrag zum Erhalt der kulturellen Experimente und den kleinen Bühnen, auf denen Künstler:innen wachsen können", sagte Paulina Rduch (Zum goldenen Schuss, Bumann & Sohn) als Vorsitzende der Kölner Klubkomm am 16. April 2026 bei der Präsentation des Projekts. Allerdings dürfe dieser Beitrag "nicht als Rückzug aus der Förderverantwortung für Stadt, Land oder Bund verstanden werden", ergänzte sie: "Vielmehr verdeutlicht der Zusammenschluss der Spielstätten einmal mehr ihre außerordentliche Relevanz und Begeisterung für den Musik- und Kulturstandort Köln."

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