Live

Dossier: Wie sinnvoll sind Safe Spaces?

Niemanden im Regen stehen lassen – aktuell ein wichtiges Thema für Veranstalter, und das nicht nur des Wetters wegen. Spätestens seit den Vorwürfen gegen Till Lindemann wird die Debatte zu Awareness-Konzepten und Safe Spaces bei Liveveranstaltungen lauter. MusikWoche hörte sich um, wie die Branche solche Maßnahmen bewertet.

Kurz vor Veröffentlichung unserer Branchenbefragung äußerte sich Berlins Kultursenator Joe Chialo in der „taz“ zum Thema Sicherheit bei Konzerten. Er sprach sich gegen den verpflichtenden Einsatz von Awareness-Teams aus. Nun fragte MusikWoche bei Veranstaltern, Verbänden und Vereinen nach, wie sie zu Safe Spaces und Awareness-Konzepten stehen. Auch wenn der Rücklauf von Vereinen groß war, erreichten uns nur wenige Meldungen von Veranstaltern. Während diese vielleicht im eigenen Safe Space kauern, äußerten sich einige von ihnen zumindest in der Vergangenheit mündlich gegenüber Redaktionsmitgliedern, dass sie zusätzliche Schutzmaßnahmen etwa in Form von Safe Spaces für Konzertbesucher:innen nicht befürworten. Gerne hätten wir diese Stimmen hier abgebildet. Umso ausführlicher fallen die Statements jener Befragten aus, die geantwortet haben.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden