Umfrage zu neuen Klassik-Charts: "Ein spannender Impuls"
In Großbritannien starteten Labels und Charts-Ermittler kürzlich eine neue Hitliste für Klassik-VÖs aus den jüngsten zwölf Monaten. MusikWoche fragte bei Akteur:innen aus dem Klassikbereich nach, ob so eine Auswertung für Neuveröffentlichungen auch hierzulande erstrebenswert sei und was sie sich davon versprechen würden.
Mit den »Goldberg-Variationen« an der Spitze der ersten Ausgabe der »Official Classical Charts«: der südkoreanische Pianist Yunchan Lim.Foto: Shin-joong Kim
»Es ist nachvollziehbar, dass ein Interesse besteht, neue Produkte im Klassikbereich stärker sichtbar zu machen«, sagt Florian Drücke, der als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) im deutschen Musikmarkt als Auftraggeber der von GfK Entertainment ermittelten Offiziellen deutschen Charts fungiert. »Ob das reine Neuheiten-Charts sein müssen, sei dahingestellt.«
»Es ist nachvollziehbar, dass ein Interesse besteht, neue Produkte im Klassikbereich stärker sichtbar zu machen«, sagt Florian Drücke, der als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) im deutschen Musikmarkt als Auftraggeber der von GfK Entertainment ermittelten Offiziellen deutschen Charts fungiert. »Ob das reine Neuheiten-Charts sein müssen, sei dahingestellt.«