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Recorded & Publishing

Musikverbände machen sich für mehr Musik im EU-Förderprogramm stark

Mehr als 20 Musikverbände fordern von der EU in einem gemeinsamen Positionspapier einen branchenspezifischen Ansatz zur Förderung des musikalischen Ökosystems in ganz Europa. Mit an Bord ist eine breite Koalition, die von Indies und Musikverlagen über Autor:innen und Songwriter bis zu den EMMA-Manager:innen und dem Bereich Music-Tech reicht.

Knut Schlinger09.02.2026 14:34
Musikverbände machen sich für mehr Musik im EU-Förderprogramm stark
Steife Brise: unter anderem die Impala-Indies und der IMPF-Musikverlagsverband, die in der ECSA organisierten Autor:innen und die in der GESAC zusammengeschlossenen Verwertungsgesellschaften, die EMMA-Musikmanager:innen und die Yourope-Festivalorganisation, aber auch der Verband MusicTech-Europe fordert von den EU-Organen eine verlässliche Unterstützung des Musiksektors im Rahmen des AgoraEU-Programms. Foto: D. Anoraganingrum, Future Image, Imago

Die wirtschaftliche Bedeutung des Musiksektors in Europa sei unbestreitbar, argumentieren 23 Organisationen aus zahlreichen Teilbereichen der Musikwirtschaft in einer am 9. Februar 2026 gemeinsam verbreiteten Stellungnahme: So trage die Musik 81,9 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt der 27 EU-Nationen und des Vereinigten Königreichs bei, biete mehr als 1,3 Millionen Menschen in der EU direkte Beschäftigung und generiere Exporterlöse in Höhe von 9,7 Milliarden Euro, wie es mit Verweis auf eine allerdings schon 2020 von Oxford Economics verfasste Studie heißt.

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