US-Acts in den britischen Jahrescharts an der Spitze
Mit Taylor Swift und Alex Warren führen Acts aus den USA die britischen Jahrescharts bei Alben und Singles an. Doch der BPI-Branchenverband sieht davon unbeeindruckt neben etablierten heimischen Stars auch eine neue Generation britischer Talente auf dem Weg zum nationalen und internationalen Durchbruch.
"2025 gelang es britischen Talenten, sowohl national als auch international den Durchbruch zu schaffen", ließ Jo Twist OBE als CEO des BPI-Branchenverbands bei der Bekanntgabe der ersten Zahlen zur Entwicklung im britischen Musikmarkt im Jahr 2025 wissen. Das sei "eine beeindruckende Leistung", gerade auch angesichts der Tatsache, dass mehr Künstler:inne als je zuvor um die Aufmerksamkeit des Publikums konkurrieren würden: "Von Olivia Dean und Lola Young bis hin zu Sleep Token und Sam Fender: Neue britische Talente stürmen die Charts in ihrer Heimat und machen sich in wichtigen Märkten weltweit bemerkbar, während Künstler wie Ed Sheeran ihren Kultstatus weiter festigen", bilanzierte Jo Twist. Das zeuge "von der Vielfalt und dem außergewöhnlichen Talent" der Künstler:innen aus ganz Großbritannien, belege aber auch die "entscheidende Rolle", die Plattenfirmen bei der Unterstützung und für den langfristigen Erfolg von Künstler:innen spielen würden: "Dieser Erfolg sollte uns eindrücklich daran erinnern, dass britische Musik auch international ein Star ist und zu den Kronjuwelen der britischen Kreativwirtschaft zählt." Um vergleichbare Erfolge auch weiterhin zu ermöglichen, baue man auf das Engagement der Politik für den Schutz der Urheberrechte und ein funktionierendes Lizenzgeschäft zwischen Musik- und Technologieunternehmen, fasste Twist zusammen.
