Daniela Alfinito landet mit „Frei und grenzenlos“ als Neueinsteigerin ihre fünfte Nummer eins nacheinander in den deutschen Longplaycharts. Die Schlagersängerin triumphiert erneut im Januar – ebenso wie auch schon bei ihren vorigen Chartssiegen 2019 (mit „Du warst jede Träne wert“), 2020 („Liebes-Tattoo“), 2021 („Splitter aus Glück“) und 2022, als ihr „Löwenmut“ belohnt wurde.
Alfinito habe sich diesmal überraschen lassen wollen und erläutert: „Deshalb habe ich alle Links und Nachrichten ignoriert, die ich in den Tagen seit Album-Release mit Infos zu Trends und Online-Verkaufsplattformen geschickt bekommen habe. Statt darauf hinzufiebern und mich von Gedankenspielen beeinflussen und einfangen zu lassen, hab‘ ich mir bei Live-Auftritten mit meinen neuen Songs positive Energie geholt. Meine Freude ist jetzt einfach nur grenzenlos!!! Diese fünfte 1 und alles, was noch kommt, ist ein Geschenk von meinen Fans, das ich sehr gerne annehme. Ich fühl‘ mich wie in Hollywood – mit Happy End!“
Ken Otremba, der Telamo-Geschäftsführer, bemerkt: „Zum fünften Mal die Nummer 1! Herzlichen Glückwunsch an Daniela und das gesamte Team zu diesem großartigen Chartergebnis! Daniela ist authentisch, sympathisch und bodenständig, ihre Songs sind mitten aus dem Leben – dafür liebt sie ihre große Fangemeinde. Wir sind glücklich, als Labelpartner die weitere musikalische Reise von Daniela weiter begleiten zu können!“
Und Tim Wermeling, Vice President Starwatch Music & Marketing, verlautet : „Wir gratulieren Daniela Alfinito und unserem Partner Telamo zu diesem fulminanten Start ins neue Jahr. Unseren herzlichen Glückwunsch zur erneuten Spitzenposition in den deutschen Albumcharts!“
Iggy Pops neues Album „Every Loser“ debütiert auf Rang zwei. Der mittlerweile 75-jährige „Godfather of Punk“ hat damit zum ersten Mal das Chartspodest in Deutschland erreicht. Kerstin Otts Sampler „Best Ott“ klettert von neun auf drei. Jeweils um zwei Stellen herauf rücken Sido und sein Album „Paul“ (von sechs auf vier) sowie Taylor Swifts global gefragtes Werk „Midnights“ (von sieben auf fünf).
Die US-Punkrocker von Anti-Flag tauchen mit „Lies They Tell Our Children“ auf Rang sechs auf, und unmittelbar dahinter debütiert an siebter Stelle „Step 5“ vom Rapper Musso. Rammstein verharren mit „Zeit“ auf der Acht. Leicht verbessern können sich Roland Kaiser und dessen „Perspektiven“ (von zehn auf neun) und Santiano (mit „Die Sehnsucht ist mein Steuermann – Das Beste aus 10 Jahren“ von zwölf auf zehn).
Ansonsten schafft es nur noch ein weiterer Neueinsteiger in die Top 100: David Crosbys Konzertmitschnitt „Live At The Capitol Theatre“ auf Position 62.
Ein Wochenanteil von 52,0 Prozent lässt Universal Music einmal mehr die Vertriebsrangliste im Longplay-Segment anführen. Platz zwei gebührt Warner Music (25,3 Prozent), gefolgt von Sony Music (14,8 Prozent), Believe/GoodToGo (4,1 Prozent) und Kontor/Edel (2,4 Prozent).
In den Top 100 Singles schnellt Ayliva mit „Sie weiß“, einer Kollaboration mit dem Rapper Mero, von null auf eins. Die in Recklinghausen aufgewachsene Sängerin und Songschreiberin mit türkischen Wurzeln kann sich über ihre erste Pole Position freuen.
Die von Peter Fox und Inéz propagierte „Zukunft Pink“ findet sich wie in der Vorwoche auf dem zweiten Platz. Von eins auf drei rutschen David Guetta und Bebe Rexha mit ihrem gemeinsamen Renner „I’m Good (Blue)“.
„Escapism.“ von Raye feat. 070 Shake steigt um eine Stelle auf die Vier, während Nina Chubas „Wildberry Lillet“ von drei auf fünf abwärts geht.
Das Stück „Spät nach Haus“ von The Cratez, Sido & Kontra K feat. Montez kommt als zweithöchster Neuzugang der Woche auf Platz elf.
In der Distributorenwertung hat Universal Music auch bei den Singles weiterhin die Oberhand. GfK Entertainment meldet für diese Woche einen Marktanteil von 42,7 Prozent. Sony Music ist hier aktuell die Nummer zwei (27,1 Prozent), vor Warner Music (21,8 Prozent) und Believe/GoodToGo (3,9 Prozent).
„Bravo – The Hits 2022“ ist nun schon neun Wochen lang in den Top 30 Compilations federführend. „Kontor – Top Of The Clubs Vol. 95“ kommt nach der ersten Verkaufswoche der Kopplung auf den zweiten Rang und verdrängt die „Après Ski-Hits 2023“ auf Platz drei.
Mittels 55,7 Prozent Markanteil hat Universal Music auch bei den Compilations im Vertriebsranking unangefochten die Führung inne. Sony Music nimmt Platz zwei ein (15,6 Prozent). Warner Music (11,6 Prozent) behauptet so gerade noch Rang drei gegenüber Kontor/Edel (11,2 Prozent). Pavement Records hat Rang fünf inne (3,5 Prozent).





